Silberne oder Goldene Hochzeit: die Fotos von damals und von heute
Zur Goldenen Hochzeit kommen Menschen, die das Paar seit Jahrzehnten kennen: der Trauzeuge von damals, die Kegelschwestern, die Nachbarn, die Enkel. Jeder bringt eine Geschichte mit, manche ein altes Foto. Ein QR-Code sammelt die alten und die neuen Bilder in einer Galerie.
Irgendwer bringt immer das Album von damals mit. Statt es nur herumzureichen: Seiten abfotografieren und hochladen. Dann liegt das Brautkleid von vor fünfzig Jahren neben dem Tanz von heute. Die Schwägerin mit dem Schuhkarton voller Abzüge kann ihre Bilder schon vor dem Fest schicken.
Wo noch der Kranz gebunden wird
In manchen Gegenden binden Nachbarn und Freunde ein paar Tage vorher den Kranz für die Haustür, und das Paar lädt sie danach auf ein Getränk ein. Die Bilder vom Binden könnt ihr schon in die Galerie laden, denn sie nimmt Fotos an, solange sie online ist. Wird aus dem Kranzbinden ein eigener großer Abend mit vielen anderen Gästen, ist eine zweite, separat bezahlte Galerie übersichtlicher.
Für Gäste, die keine Apps mögen
Der Trauzeuge von damals muss nichts installieren und kein Passwort erfinden: Handykamera auf den Code halten, die Seite öffnet sich. Hat die Nachbarin kein Smartphone, fotografiert ihr Enkel das Bild für sie ab. Die Galerie ist privat: Sehen kann sie, wer den Link hat, und bei Google steht sie nie.
Die Jubilare kommen kaum vom Tisch
Glückwünsche, Reden, ein Ständchen vom Chor: Das Paar sitzt den ganzen Abend in der Mitte und sieht wenig vom Rest. Die Gäste schon. Ein Laptop am Fernseher im Saal zeigt als Fotowand noch am selben Abend, was die beiden verpasst haben.
Schritt für Schritt
So läuft's beim Jubiläum
1
Die Kinder planen, eine legt an
Oft organisieren die Kinder das Fest. Die Tochter, die ohnehin die Einladungen verschickt, legt die Galerie an, kopiert den fertigen Einladungstext in die Familiengruppe oder druckt den QR-Code mit auf die Karte – und bittet gleich um alte Fotos.
2
Im Saal
Eine A6-Tischkarte auf jeden Tisch, das A5-Schild neben Gästebuch oder Geschenketisch. Die Fotowand läuft über einen Laptop am Fernseher neben der Kaffeetafel.
3
Nach der Rede
Der Sohn oder der alte Trauzeuge beendet seine Rede mit dem fertigen Ansagetext. Ein guter Moment, das alte Album abzufotografieren, solange es noch auf dem Tisch liegt.
4
In der Woche danach
Erinnerungstext an alle, dann die Originale herunterladen. Nach dem Freischalten ist die Galerie ab der Zahlung ein Jahr online; danach verlängert sie sich automatisch um jeweils ein Jahr, jederzeit kündbar.
Wirklich so einfach
Ein QR-Code, mehr braucht es nicht
Tischkarte oder Schild ausdrucken oder den Code auf einem Bildschirm zeigen. Gäste halten die Handykamera darauf, die Upload-Seite öffnet sich im Browser, ohne App und ohne Konto. Jedes Foto und Video landet in Originalqualität in derselben Galerie.
Ja, als Handyfoto: Abzug flach hinlegen, gerade von oben fotografieren, hochladen. Das gespeicherte Aufnahmedatum ist dann der Tag des Abfotografierens, nicht der Hochzeitstag von damals.
Die Jubilare nutzen selbst kein Smartphone – wie kommen sie an die Bilder?
Über die Familie. Wer den Link hat, kann die Originale in voller Auflösung herunterladen; die schönsten lassen sich danach im Fotolabor oder am Automaten im Drogeriemarkt abziehen. Die beiden selbst müssen nichts einrichten.
Wie viele Fotos passen hinein, wenn alle ihre alten Alben mitbringen?
Bis zu 3.000 Fotos und Videos pro Galerie, 50 GB insgesamt. Das reicht für viele abfotografierte Albumseiten und den ganzen Abend dazu.
Die Bilder von damals und von heute, an einem Ort
Galerie kostenlos anlegen und ansehen. Bezahlt wird erst beim Freischalten.